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Unser Ansatz

Bildungsstandards und Kuratierung

Wir sind keine Unterhaltungsattraktion und keine Touristenfalle. Wir sind eine ernsthafte wissenschaftliche Einrichtung, die sich der ganzen, ehrlichen Geschichte des Hanfs widmet. Jedes Exponat, jede Ausstellung, jedes Wort wird mit wissenschaftlicher Sorgfalt und kulturellem Respekt ausgewählt.

Warum wir anders sind

Wissenschaftliche Leitung

Unsere Kuratorinnen und Kuratoren sind Historiker, Botanikerinnen und Anthropologen. Jede Ausstellung durchläuft vor der Präsentation eine fachliche Prüfung.

Kultureller Respekt

Wir arbeiten mit kulturellen Fachberatungen zusammen, damit Traditionen würdig dargestellt und nicht vereinfacht werden.

Die ganze Geschichte

Die 10.000-jährige Geschichte des Hanfs umfasst Textilien, Medizin, Ritual, Handel und Wissenschaft. Wir zeigen sie vollständig.

Wissenschaftliche Redlichkeit

Wir zeigen, was die Wissenschaft weiß, was offen bleibt und wo Politik auf Forschung trifft.

Wirklich familienfreundlich

Ausstellungen für jedes Alter. Kinder entdecken auf ihrem Niveau. Erwachsene finden tiefere Zusammenhänge.

Bewusste Sammlung

Jedes Exponat erfüllt einen Zweck. Wir sammeln für das Verstehen, nicht für den Effekt.

Standards der Sammlung

01

Herkunft und Echtheit

Wir dokumentieren, woher die Objekte stammen. Keine fragwürdigen Quellen. Alle bedeutenden Stücke sind auf ihre Echtheit geprüft.

02

Historische Bedeutung

Erzählt es uns etwas Neues? Schließt es eine Lücke in unserem Verständnis? Jedes Objekt muss sich seinen Platz verdienen.

03

Konservatorischer Bedarf

Schadet die Präsentation dem Objekt? Welche Pflege braucht es? Wir sorgen für das, was wir bewahren.

04

Kulturelle Sensibilität

Ist ein Objekt heilig oder kulturell bedeutsam, sprechen wir vor der Präsentation mit den betroffenen Gemeinschaften.

05

Fachliche Prüfung

Alle Beschreibungen werden von mindestens zwei unabhängigen Fachleuten geprüft.

Was wir nicht tun

Aufbauschen

Wir zeigen nichts um des Schauwerts willen. Jedes Exponat hat historische Bedeutung.

Wissenschaft vereinfachen

Wir erzählen vollständige Geschichten, samt Komplexität und Ungewissheit.

Politik ausblenden

Zur Geschichte des Hanfs gehören Rassismus, Kolonialismus und Ungleichheit. Das verschweigen wir nicht.

Familien ausschließen

Wir sind wirklich für jedes Alter da, nicht nur für Erwachsene.

Ergebnisse überhöhen

Ehrlichkeit zählt mehr als beeindruckende Behauptungen.

Auf Hype setzen

Unser Auftrag ist Bildung. Nicht Tourismus. Nicht Kommerz.

Eine offene Debatte

Pflanzliche Wellness im Vergleich zu Arzneimitteln

Cannabis und CBD stehen im Zentrum einer lebhaften öffentlichen Debatte: Die einen sehen darin eine natürliche, zu wenig genutzte Alternative zur klassischen Medizin; die anderen verweisen auf begrenzte klinische Evidenz, uneinheitliche Regulierung und die Gefahr, dass unbelegte Heilsversprechen an die Stelle evidenzbasierter Behandlung treten.

Wir stellen dieses Spannungsverhältnis ehrlich dar, statt es für unsere Besucherinnen und Besucher aufzulösen. Unsere Aufgabe ist es darzulegen, was die Forschung zeigt und was nicht, und die Menschen ihre eigenen Schlüsse ziehen zu lassen – im Einklang mit unserem oben beschriebenen Anspruch an wissenschaftliche Redlichkeit.

Konzeptillustration: eine Figur zwischen verschütteten Tabletten und einem leuchtenden Cannabisblatt — der Streit zwischen konventioneller Medizin und pflanzlicher Gesundheit
Forschungsbibliothek

Dissertationen und Abschlussarbeiten

Akademische Arbeiten über Hanf, im Volltext. Jeder Eintrag öffnet sich als PDF in einem neuen Tab.

Barrieren nachhaltiger Entwicklung: auf dem Weg zu einer Hanfwirtschaft

Masterarbeit (MSc Smart and Sustainable Cities), School of Natural Sciences, Trinity College Dublin — University of Dublin, 2025

Die Arbeit fragt, warum Hanfkalk im irischen Bauwesen noch immer selten ist. Grundlage sind Politik- und Rechtsanalyse, vergleichende Fallstudien und Interviews mit Industrie, Wissenschaft, Verwaltung und Haushalten, die bereits in Hanfhäusern leben, einschließlich Beispielen aus der Ukraine.

Als Haupthindernisse werden rechtliche Unklarheit, fehlende Zertifizierung, schwache politische Verankerung und Lieferkettengrenzen benannt. Die Autorin zeigt, dass der U-Wert als übliche Energiekennzahl nicht erfasst, was Hanfkalk in einer Wand tatsächlich leistet, und schlägt den H-Value vor: eine Kennzahl für das zirkuläre, CO₂-negative Potenzial natürlicher Baustoffe.

Autorin
Olena Larionova
Betreuer
Dr. Philip Lawton
Eingereicht
31. August 2025
Kontakt zur Autorin
+353 85 275 4655
Dissertation öffnen

PDF, 58 Seiten, 2 MB — öffnet sich in einem neuen Tab

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